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| Filmausschnitt: Nanoclasme, 2006, Pavel Schmidt.
© Musée d’Art et d’Histoire
Neuchâtel Pavel Schmidt, 1956 geboren, ist Maler, Zeichner, Bildhauer, Dichter. Er ist ein reisender Künstler, mit Lebensstationen in der Tschechoslowakei, Mexiko, der Schweiz, Deutschland, Kanada, Frankreich und Italien, der seine Werke ohne feste Werkstatt schafft, in Hotelzimmern, Leih-ateliers, auf Autobahnraststätten. Seine Reisen führen ihn regelmässig zu Kunstprojekten durch Europa nach Paris, München, Solothurn und oft nach Biel. Seine Reisen sind Ausdruck seiner Neugierde, sind Inspirationsquelle für seine Werke, sind Teil seiner kulturhistorischen, kulturkritischen Strategie, die sich am Gegensatz zwischen Nord und Süd messen lässt. Es entstehen Zeichnungen und Texte, die mehrsprachig auf kulturelle Differenz reagieren und gleichzeitig auf gemeinsamen Traditionen aufbauen. Seine Skulptur beruht auf der Verwendung von Artefakten: Venus, David, Gartenzwerg, allesamt millionenfach in den Gärten und Heimen unserer Welt zu finden, bedeutungslos geworden durch die unendliche Kopie, entwertet durch Verkitschung und Verbrauch. Pavel Schmidt gibt den Figuren ein neues Leben, indem er sie sprengt, zerstört und neu zusammensetzt, oder indem er ihnen neue Elemente beigibt, Gold, Wein oder Bier. Er lädt sie mit neuer Bedeutungsschwere auf – und bricht die Aussage mit spielerischem Humor. Andres Pardey Museum Tinguely, Basel |
Ab 1. Oktober 2009: Pavel Schmidt Franz Kafka Verschrieben und Verzeichnet, Moses Mendelssohn Akademie, Halberstadt (D) |
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